Frust und Freude

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hören: Iced Earth- Anthem

Nun bin ich schon seit Anfang Februar in der Ausbildung. Und habe, von der Berufsschule abgesehen, noch nichts gemacht, was wirklich etwas mit meinem Berufsfeld zu tun hat. Einzig das Erstellen einer Präsentation könnte man vielleicht in  diesen Beriech ansiedeln….Meine Ausbilderin hatte schon Recht, als sie am Anfang der Ausbildung sagte, dass sie mich besser so schnell wie möglich in ein  Praktikum vermittelt, weil ich sonst bei ihr die Wänder hochgehe…Meine Tätigkeiten bisher:

- Lesen von Fachliteratur, von der ich eh nur ca. ein Vierteil verstehe, weil mir einfach noch eine Menge Hintergrundwissen fehlt

- Übungsbögen für den europäischen Computerführerschein (gut, noch einigermaßen sinnvoll…)

- Recherche über die Einrichtung, in der ich meine Ausbildung mache.

Viel mehr war noch nicht los, echt nicht. -.- Immerhin lerne ich in derSchule vernünftige Dinge… Ich darf mir selbst im ersten J:ahr keinen Praktikumsplatz suchen, bitte drückt mir die Daumen, dass meine Ausbilderin mir bald einen besorgt! Gestern und vorgerstern war sie krank, da waren die Arbeitstage noch langweiliger als sonst. Selbstbeschäftigungsmaßnahmen: Computerfüherschein-Bögen. Und da man das nicht den ganzen Tag machen kann, hab ich zwischendurch verschiedenste Krankheiten gegooglet. Ausbildungsrelevanz und so. Und wenn mir wirklich totlangweilig war, hab ich einen Roman gelesen… An die Fachbücher kam ich nicht, die stehen bei ihr im Büro und das war zu. Hurra. Bitte die Daumen drücken, dass sie am Dienstag wieder da ist… :(

 

Nun aber zu etwas Erfreulichem: Ich habe mri heute einen lang gehegten Frisurwunsch erfüllt: 20-mm-Haare. Komplett. Mittlerweile haben sich meine Eltern auch wieder beruhigt, mein Papa hat gesagt, er hätte sowas schon befürchtet. :D Und ich fühl mich woooohl damit. :) Was auch noch schön ist: Dieses Wochenende muss ich nichts für die Schule tun… =)

Idee

20-mm-Haarschnitt. Wird wohl am Wochenende umgesetzt. Das, was die Friseurin am Montag auf meinem Kopf angerichtet hat, ist grausam.

19 Jahre alt. Nicht 90!

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Yay, ich war heute das erste Mal in meinem Leben wegen Rückenproblemen krankengeschrieben. Es fing damit an, dass ich in der Nacht von Sonntag auf Montag, plötzlich davon aufwachte, dass mir der Rücken schmerzte. Nicht doll, also hab ich mich wieder umgedreht und weitergeschlafen. Am Montagmorgen wusste ich ums Verrecken nicht, wie ich mir einigermaßen schmerzfrei die Socken, geschweige denn die Schuhe, anziehen sollte. 600 mg Ibuprofen, auf die Wirkung warten, ab zur Schule. Dienstag dasselbe Spielchen noch mal. Aufgrund des Ibus etwas “gaga” gefühlt, aber trotzdem ins Büro. Vorher noch in der Physiotherapie etwas lockern lassen, das Ganze.

Heute morgen… Jaaa… Ich wusste nicht, wie ich schmerzfrei atmen sollte. -.- Mir wurde richtig schlecht vor Schmerzen. Auf dem Klo sitzen war beispielsweise fast unmöglich. Also entschied ich mich dafür, mich krankschreiben zu lassen. Wenn auch ungern. War aber die richtige Entscheidung. Noch mal in die Physio, mein Rücken wurde vorsichtig massiert und eingecremt. Half etwas, aber nicht lange…

Eigentlich wollte ich morgen wieder arbeiten, aber so, wie sich mein Rücken im Moment anfühlt, kann ich das knicken. Verspannt, verdreht und autsch! Allerdings musste ich schon heute mit mir kämpfen, die AU überhaupt anzunehmen. Hmpf… -.-

Zumindest einigermaßen normal

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Ich hatte gerade spontan Lust, mich mal wieder hier zu Wort zu melden.

Die Ausbildung läuft ganz gut. Ich arbeite volle Tage. Bin danach zwar total platt, aber irgendwie ist das recht gut zu bewerkstelligen. Wundert mich, aber na gut. :) Meine Ausbilderin ist der Meinung, ich solle so schnell wie möglich ins Praktikum gehen. “Sonst langweilen Sie sich bei mir ja.” Yeah, jemand hält mich für kompetent und der Sache, die ich gerade mache, gewachsen! (: Nach dem Desaster auf meiner letzten Schule ist eine solche Erfahrung sehr wohltuend…

Die Zimmer-Situation ist immer noch sehr angespannt. Es gibt Tage, da würde ich die Dame – meine Zimmernachbarin – am Liebsten achtkantig rausschmeißen, fühle mich durch ihre bloße Anwesenheit bedrängt. Das hat aber nichts mit ihrer Person zu tun, sondern einfach damit, dass sie in “meinem privaten Raum” anwesend ist und ich sie praktisch nicht ab und an mal vor die Tür setzen kann, wenn ich meine Ruhe brauche. Dieses Problem hab ich in dem Abschlussgespräch der Arbeitserprobung zur Sprache gebracht. Die einzige Antwort, die ich darauf bekam, war: “Einzelzimmer gibt’s hier nicht.” Geil. Vielen Dank für’s Gespräch…

Schon wieder fall ich aus dem Rahmen. Toll. -.-

Dies… Und das.

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Wiiie? Ich verkünde die frohe Botschaft, dass ich einen Ausbildungsplatz habe und bekomme keinen einzigen Kommentar dazu? Was ist da denn schiefgelaufen? ;)

Meine Ausbilderin sagte mir heute, dass ich unter Umständen schon eher ins externe Praktikum gehen kann und nicht noch ein halbes Jahr in der Grundausbildung hier vergammeln muss. Oh bitte, das wäre toll! :) – Vorausgesetzt, ich hab sie nicht falsch verstanden, muss ich morgen noch mal nachhaken.

Wahnsinn, seit ich wieder hier bin, spielt die Haut an meinen Händen schier verrückt. Neurodermitis. Raspeltrocken, reißt auf und blutet. Einfach so. -.- Hatte ich letztes und vorletztes Jahr hier auch. In dem Internat, in dem ich das letzte halbe Jahr war, hatte ich damit überhaupt keine Probleme. Also muss das irgendwas hier im Haus sein, auf das ich reagiere. … Gestern hab ich kurzerhand einen Termin bei der hier ansässigen Hautärztin vereinbart, die soll sich das mal angucken, sonst werde ich noch verrückt. -.-

Am Samstag war ich im Kino, in “ziemlich beste Freunde”. Sehr schöner Film.

Ach ja: Nach 2 Tagen funktioniert das Internet wieder. Mal schau’n, wie lange.

Yeah, ich bin Azubine!

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Seit gestern bin ich offiziell Auszubildende zur Kauffrau im Gesundheitswesen! Juhuu! :)

Nachdem ich letzte Woche Freitag ja schon die Möglichkeit hatte, ein paar Auszubildende im dritten Lehrjahr über ihren Ausbildungsberuf auszuquetschen und ich daraufhin einen recht guten Einblick in diesen bekam, hab ich mich entschieden: Ich werde Kauffrau im Gesundheitswesen. :)

Aber der Reihe nach: Am Mittwoch endete offiziell meine kaufmännische Arbeitserprobung. Mein Ausbilder und die Schule sagten beide, dass sie mir den angestrebten Ausbildungsberuf ohne Weiteres zutrauen. Zumindest rein fachlich. Allerdings müsse ich den normalen Arbeitsvertrag über 39 Stunden pro Woche unterschreiben… Könne ich diese Zeit nicht schaffen, würde mich das Arbeitsamt als nicht ausbildungsfähig einstufen. Tolle Wurst.

Heute im Unterricht fragte ich meinen Lehrer nach genau diesem Sachverhalt. Wir besprechen in dem Fach Gesundheitsmanagement gerade das Schwerbehindertenrecht und den Mutterschutz. Besagter Lehrer gab Auskunft: “Gesetzlich als ausbildungsfähig gilt, wer minimal 3 Stunden am Tag arbeiten kann.” Ach, schau an… Ich vergaß zwar, ihn nach einer Quelle zu fragen, werde aber in den nächsten Tagen mal selbst recherchieren.

Intern ist es nun so geregelt, dass ich zur regulären Frühstückspause zehn Minuten dazu bekomme. In 15 Minuten essen, kathetern und wieder zurück in die Ausbildung… Nee, funktioniert nicht wirklich. Außerdem darf ich, anstatt der vorgesehenen 30 Minuten, die Mittagspause auf 60 Minuten verlängern. Zum Auftanken. Passt.

Heute hatte ich Schule. Gesundheitsmanagement, Biologie und Dienstleistungsprozesse. In Bio haben meine restlichen Klassenkameraden eine Arbeit geschrieben. Ich nicht, ich bin ja quer eingestiegen. Das heißt: Ich habe die Arbeit auch geschrieben, durfte aber das Biobuch zur Hilfe nehmen. Und bewertet wird sie auch nicht. (:

In Dienstleistungsprozesse besprachen wir, warum die Pharmaindustrie im Moment im Clinch mit den Krankenkassen liegt und so ging ein sehr interessanter Schultag zu Ende.

Ich habe Montags und Freitags Berufsschule. Montags bis 16.15 Uhr und Freitags bis 13 Uhr. Jeweils die erste Stunde frei. (:

Schulisch muss ich etwas Stoff in Bio nachholen, aber ich denke, das geht. “Steuern und Abrechnungen” wird mir diesbezüglich keine Schwierigkeiten machen, das ist quasi Rechnungswesen und behandelt in Moment das Thema “Wie buche ich auf Konten?” Schnarch… :D “Dienstleistungsprozesse” und “Gesundheitsmanagement” sind quasi BWL und Wirtschaftslehre im medizinischen Bereich, dürfte auch nicht so schwierig werden. Ich glaube, das wird gut… :)

Juchu! :)

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Wenn alles klappt, fängt am 01.02. meine Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen an. Was noch etwas unsicher ist: Kann ich im Praktikum nur halbtags arbeiten? Kläre ich morgen ab. Drückt mir bitte die Daumen!

Nächstes Projekt: Einzelzimmer. Sonst raste ich hier aus. -.- Und wenn mir mein Neuro dazu was schreiben muss – auch egal. Maaaann. Ich brauche Rückzugsraum, verdammt!

Hmpf.

In-der-Luft-hängen mit einem Holzfäller

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Am 1. Februar soll theoretisch meine Ausbildung beginnen. Allerdings weiß ich immer noch nicht, welche der beiden Berufe ich nun erlernen möchte, geschweige denn, ob bezüglich der Arbeitszeit eine Regelung gefunden werden kann, mit der sowohl das Arbeitsamt gut leben kann als auch ich… Wundervolle Voraussetzungen. Ich hatte heute Schule, habe den Lehrer, bei dem ich Unterricht hatte, mal darauf angesprochen. Die Antwort: “Das wird immer so kurzfristig entschieden. Machen Sie sich da mal keine Sorgen.” Suuuper. Tolle Wurst, echt. Ich wüsste nur ganz gern, ob ich in einer Woche wieder meine Sachen packen muss oder nicht… Dramatisch betrachtet.

Apropos Sachen packen: meine Zimmerkollegin schnarcht sprichwörtlich wie ein Holzfäller. Kommt rein, fällt ins Bett, fängt sofort an zu sägen. Keine Ahnung, ob ich umziehen muss. Die Ohropax helfen auch nicht immer… Verdammt, ich brauche meinen Schlaf! -.- Das Problem ist nur: ich schnarche selbst… Seufz.

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